Hundetrainer ist leider noch kein anerkannter Beruf; Man kann ihn nicht wie andere Berufe in 3 Jahren erlernen. Man kann sicherlich Seminare besuchen, Fortbildungen von mehr oder weniger qualifiezierten Hundetrainern, Hundeschulen aber auch bei echten Verhaltenstherapeuten und Tierärzten. Aber zeichnet es mich in meiner Arbeit aus? Beweist es, dass jemand anderen Menschen zeigen kann, wie man mit seinem Hund kommuniziert? Wie man Probleme besteitigt oder verkleinert , die jemand mit seinem Hund hat? Eher nicht! Deshalb gebe ich an dieser Stelle nicht an, wo ich überall Seminare und Fortbildungen besucht habe, sondern lasse von denen schreiben, oder schreibe über diejenigen, denen ich mit meiner Arbeit helfen konnte.
Einige Beispiele:
Nemo
Dackel Nemo gehört einer Familie aus Tellingstedt. Der Familie erging es mit Nemo so, wie vielen Kleinhund Besitzern. Kleine Hunderassen wie Dackel sind als Welpen nicht nur klein sondern winzig und ungeheuer süß. Das verleitet meistens die Besitzer des Hundes sehr, sehr nachsichtig mit ihrem Schützling zu sein. Es wird alles erlaubt, kaum zurechtgewiesen “er ist doch noch so klein”. Das Resultat war in Nemos Fall (wie bei vielen anderen auch) das Nemo bereits im Alter von 8 Monaten strake Schwierigkeiten im Haus machte. Er verschaffte sich seine Rechte ( wie zB auf dem Sofa sitzen dürfen) Notfalls auch mit beißen. Bei Nemo haben wir das zunächst die Umgehensweise mit dem Hund verändert. Nemo bekam im Haus eine kurze Hausleine, damit niemand in die Nähe seiner Zähne kam, wenn er von nun an auf Kommando das Sofa verlassen sollte. In wenigen Einzelstunden haben wir bereits grundliegende Veränderungen schaffen können. Die Besitzer des Hundes haben sehr gut mitgearbeitet. Nemo hat noch einige Stunden Gruppenunterricht für den allgemeinen Grundgehorsam mitgemacht. Aus Nemo ist ein netter, angenehmer kleiner Hund geworden
Tyson
Tyson ist ein Pitbull - Mischling der bei einer jungen Familie lebt. Der temperamentvolle Hund sollte abgegeben werden, da die Besitzer mit ihm nicht mehr zurecht kamen. Aber so, wie Tyson sich aufführte, wollte ihn niemand, nicht einmal das Tierheim wollte ihn aufnehmen. Der junge Rüde zog stark an der Leine und bellte alles an, was Beine oder Räder hatte. Wir vereinbarten einige Einzel-Trainingsstunden, in der Tyson zunächst von seinem Würdehalsband befreit wurde. Wir erstellten ein Programm für ihn, was ihn erstens mehr auslasten sollte und zweitens für besseren Gehorsam sorgte. Dann wurde er auch noch auf die Trainingsdiksscheiben ( auch Schellen genannt) eingearbeitet. Der Erfolg bei ihm war umwerfend! Er ging super an der Leine, man konnte einige Übungen mit ihm machen, wobei er sich toll konzetrierte und es wurde mit ihm gespielt. Jetzt war er reif für die Gruppenarbeit. Tyson hat sich super entwickelt, man konnte ihn sogar ohne Leine in der Gruppe laufen lassen, früher nicht vorstellbar gewesen
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